Haus und Sicherheit: Maßnahmen das Eigenheim zu schützen

Sieben Tipps für neue Eigenheimbesitzer

Hierzulande passiert etwa alle 15 Sekunden ein Einbruch. Noch besorgniserregender ist dabei für neue Hausbesitzer, dass etwa drei Viertel dieser Vorfälle bei Eigentumsimmobilien auftreten. Wenn Sie in ein neues Haus ziehen, sollte die Sicherheit auf Ihrer Prioritätenliste ganz oben stehen.

Daher finden Sie hier sieben Punkte, die Ihnen helfen, Ihr neues zuhause sicher zu gestalten.

1. Sichern Sie die Türen

Rund ein Drittel der Einbrecher gelangt durch die Eingangstür ins Hausinnere. Prüfen Sie daher alle Türen im Haus, nicht nur die Eingangstür. Die Rahmen sollten stabil und die Türscharniere geschützt sein. Bei verarbeitetem Holz sollte dieses nicht hohl oder instabil sein, dazu sollte bei einem evtl. vorhandenen Briefschlitz sichergestellt werden, dass durch diesen drinnen nichts erreicht werden kann.

Die Eingangstür kann zwar ein guter Lichtspender und ein nettes Designmerkmal sein, allerdings sollten Sie eher Wert auf Sicherheit als auf die Optik legen. Wenn Sie kein Guckloch in der Tür haben, sollten Sie daher dringend in ein solches investieren, um die Tür sicherer zu machen.

2. Die Fenster abriegeln

Bei Fensterhebeln setzen viele Hersteller meist auf nicht allzu wirksame und starke Lösungen, teilweise sind sie sogar eher dürftig. Setzen Sie hier an und bauen Sie ein Schloss oder eine schlüsselgestützte Lösung ein, um die Fenster aufzuwerten. Alternativ können Sie bspw. auch auf stärkeres Rahmenmaterial und härteres Glas setzen.

Bei vielen Einbrüchen wird zwar durch ein Erdgeschossfenster eingebrochen, allerdings sollten auch Kellerfenster sowie die Verglasung im zweiten Stock genauestens geprüft werden.

3. Ein Sicherheitssystem installieren

In jedem Haus sollte eine Alarmanlage vorhanden sein, dazu ist der Einsatz von Überwachungskameras ratsam. Schauen Sie sich in der Nachbarschaft um und wägen Sie ab, was für Sie lohnenswert sein könnte. Zu einer guten Alarmanlage gehören neben dem obligatorischen Alarm auch Bewegungssensoren für Fenster und Türen sowie Rauchmelder und intelligente Kameras.

4. Lernen Sie die Nachbarn besser kennen

Zwar muss man nicht mit allen Nachbarn gut auskommen, aber es ist doch ratsam, dass jemand das Haus im Auge behält, wenn Sie nicht vor Ort sind. Sie werden dies nicht tun, wenn sie Sie nicht kennen, daher ist es immer lohnenswert, neue Nachbarn zu treffen und Beziehungen zu pflegen.

Wenn dann einmal etwas in der Umgebung nicht stimmen sollte, können Sie sich auch immer auf andere Menschen verlassen.

5. Testen Sie den Einbruch

Wo Sie sich schon mit den Nachbarn angefreundet haben, lassen Sie einen von ihnen herumlaufen und einen Einbruch simulieren. Sind etwa Wertsachen von außen gut sichtbar oder kann man durch die Vorhänge einfach hindurchschauen?

So erhalten Sie aus erster Hand weitere Tipps, um das Eigenheim noch sicherer zu gestalten.

6. Optische Sicherheit garantieren

Viele Anbieter von Sicherheitstechnik haben weitere Tipps und Tricks auf Lager, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Neben Warnschildern können als erste Hürde auch Komplettzäune weiterhelfen, um diesen Menschen direkt zu vermitteln, dass die Immobilie gut geschützt ist.

7. Licht ins Dunkel bringen

Laut der Polizei wird die Mehrheit der Einbrüche tagsüber ausgeübt. Was nicht heißen soll, dass man nicht auch nachts für Sicherheit sorgen sollte.

Platzieren Sie vor und hinter dem Haus weitere Lichtquellen, bestenfalls mit Bewegungssensoren. Eindringlinge können so weniger geneigt sein, bei Ihnen einzubrechen, wenn Sie merken, dass alles gut ausgeleuchtet ist.

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